(Quelle: http://www.grenzenlos.or.at/page/images/ICYE-Exchangees-08.jpg)
In Mexiko, meinem Gastland, und in allen anderen Ländern, in die deutsche Freiwillige entsendet werden, kümmern sich Partnerkomitees um Gastfamilien oder andere Wohnsituationen für uns Freiwillige. Der ICJA ist eine AUSTAUSCHorganisation - so wie viele deutsche Freiwillige in anderen Ländern ihren Freiwilligendienst leisten, kommen auch viele internationale Freiwillige für ein Jahr nach Deutschland. Auch in Deutschland brauchen wir Gastfamilien, damit das Austauschprogramm nicht zur Einbahnstraße wird und nur deutsche Freiwillige die Möglichkeit haben, Erfahrungen im Ausland zu sammlen.
Gastfamilie sein - wieso?
Gastfamilie zu sein heisst, ein Familienmitglied „auf Zeit“ bei sich aufzunehmen. Es bedeutet, einem jungen Menschenaus einem anderen Land Tür und Herz zu öffnen. Ihr habt die Gelegenheit, Euch intensiv mit einer anderen Kultur auseinander zu setzen und dadurch Deutschland mit anderen Augen zu sehen.Oft entstehen so Freundschaften fürs Leben.
Gastfamilie sein - kann ich das?
Der Gedanke, für ein ganzes Jahr einen Sohn oder eine Tochter "auf Zeit" in der Familie zu haben, mag zunächst recht ungewohnt sein. Doch zeigte die Erfahrung vieler bisheriger Gastfamilien, dass die größte Schwierigkeit der Entschluss selbst ist, einen jungen Menschen aufzunehmen.
ICJA fasst den Begriff „Gastfamilie“ weit. So können nebst Familien auch Alleinstehende, kinderlose Paare, Wohngemeinschaften, etc. einem Volunteer ein Zuhause bieten. Es ist nicht nötig, dass (noch) Kinder zu Hause leben. Ihr müsst auch nicht immer zu Hause. Es wird nicht verlangt, dass Ihr ein riesiges Haus habt. Die Volunteers kommen aus anderen Ländern, wo z.T. sogar das Bett geteilt wird. Ein Bett, ein offenes Herz und Ohr und Interesse für andere Menschen genügt! Wichtig ist auch, dass alle Familienmitglieder einverstanden sind, jemanden aufzunehmen.
Wer sind die Volunteers?
Die Freiwilligen sind zwischen 18 und 28 Jahre alt. Manche kommen aus ärmeren, manche aus reicheren Verhältnissen. Sie haben eine Schule abgeschlossen, einige haben schon Arbeitserfharung sammeln können. Die Volunteers kommen nicht als Au-Pairs oder Touristinnen/Touristen nach Deutschland. Während ihres Aufenthalts leisten sie Freiwilligenarbeit und wohnen in einer Gastfamilie oder direkt im Projekt. Somit gewinnen sie einen vertieften Einblick in eine andere Kultur.
Wie steht es um die finazielle Seite?
Ein Austauschjugendlicher ist nicht teurer als ein eigenes Kind; für Kleidung, Ausgaben bei Reisen, Klassenfahrten und manches andere sind die Gasteltern nicht verantwortlich. Die leiblichen Eltern und der ICJA sind grundsätzlich für alle größeren Ausgaben zuständig. Gegen Krankheit und Unfall sind die Jugendlichen in ausreichendem Maße versichert. Außerdem besteht eine Haftpflichtversicherung, um möglichst jedes Risiko zu vermeiden.
Wie werde ich vom ICJA unterstützt?
Eine persönliche Begleitung während des Austauschjahres gehört dazu. Alle Volunteers, die nach Deutschland kommen, wurden vom ICYE-Komitee (Partnerkomitees in den einzelnen Ländern) ihres Heimatlandes ausgewählt und auf das Austauschjahr vorbereitet. Auch die Gastfamilie wird von ICJA vorbereitet. In einem persönlichen Gespräch diskutieren wir über Ihre und unsere Erwartungen und klären eventuelle Unsicherheiten. Während des Austauschjahres stellt der ICJA eine persönliche Betreuerin / einen persönlichen Betreuer mit Austauscherfahrung zur Seite. Er/sie hilft Euch bei Problemen und Fragen und bleibt in ständigem Kontakt . Auch die Volunteers haben eine persönliche Betreuungsperson.
Wenn Ihr Interesse habt und/ oder einen Freiwilligen aufnehmen wollt:
Wenn Ihr Lust habt, einen Freiwilligen bei Euch aufzunehmen oder Euch dazu erstmal informieren wollt, dann schreibt mir und ich stelle den Kontakt mit dem ICJA her. Ihr könnt Euch auch dirket an den ICJA wenden.

